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Strickstück richtig waschen und spannen - So gelingt das perfekte Finish!

  • 26. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Dies der letzte wichtige Schritt auf dem Weg zu deinem perfekten Handmade-Projekt. Nach dem Abketten sorgt das richtige Waschen dafür, dass sich die Fasern entspannen und das Maschenbild gleichmäßig wird. Durch das anschließende Spannen (Blocking) erhält dein Strickstück seine endgültige Form und eine optimale Passform. In diesem Beitrag erfährst du Schritt für Schritt, wie dein fertiges Strickprojekt das perfekte Finish bekommt.


Schritt 1: Das Wellness-Bad

Warum du dein Strickstück richtig waschen solltest


Wenn dein Projekt fertig ist, hat es einen langen Prozess hinter sich und hat sich daher ein schönes Bad verdient. Durch das Bad entspannt sich das Garn und das Maschenbild verfeinert bzw. beruhigt sich.


Besonders die auf Konen gewickelten Garne von Ito lieben es, lange zu schwimmen. Sie blühen dann erst so richtig auf und verwandeln ihre Haptik. Gepard empfiehlt für die HØR Silke z. B. sogar ein Bad von 24 Stunden, wodurch das Leinen schön schmiegsam wird.


Aber das weißt du natürlich schon alles, da du deine Maschenprobe selbstverständlich bereits gewaschen hast, bevor du mit deinem Projekt gestartet bist (räusper). Chris Berlin rät übrigens, die Maschenprobe genau so zu behandeln, wie du später mit dem fertigen Strick- oder Häkelstück umgehen wirst.


In unserem Sortiment findest du die Waschmittel von KAELL – damit bekommt jede Faser die optimale Pflege und duftet herrlich:


  • Kaschmirliebe (für tierische Fasern): Wirkt rückfettend durch Lanolin und reduziert Pilling.

  • Leineweber (für Baumwolle + Leinen): Bietet eine gute Fleckentfernung und ist trotzdem schonend zu Faser und Farbe.

  • Hautnah (für Seide + Viskose): Spart oft die chemische Reinigung, da Betain die Seide zum Leuchten bringt. Sogar aufgeraute Fasern werden repariert.

  • Punktlandung: Das natürliche Fleckenspray verzichtet komplett auf Bleichmittel und aggressive Chemie.


Alle KAELL-Produkte duften nach weißem Jasmin und Sandelholz und sind besonders hautverträglich. Da sie hochkonzentriert sind, reichen schon wenige Milliliter für ein optimales Waschergebnis – egal ob bei Hand- oder Maschinenwäsche. Gibt es übrigens auch im 3er Sparset


So geht das Waschen in der Praxis:


Nach Ende der Handwäsche drückst du dein Projekt vorsichtig aus – bitte nicht wringen! Ich lege es immer auf ein dickes Duschtuch, rolle es damit ein und stelle mich drauf. Das gibt zwar nasse Füße, aber das überschüssige Wasser ist schon mal draußen.


Je nach Faser schleudere ich auch in der Waschmaschine. Meine hat ein Wollwaschprogramm und ich kann die Schleudertouren auf 400 U/min runtersetzen. Auch hier ist dir die Maschenprobe wieder eine gute Hilfe zum Testen ohne Risiko. Um auf Nummer sicher zu gehen, rate ich dir aber, dich an die Empfehlungen des Herstellers zu halten.


Unsere Garne sind mit Ausnahme der meisten Sockengarne nicht superwash behandelt. Die Fasern haben daher ihre natürlichen Eigenschaften nicht verloren. Wolle ist dank Lanolin selbstreinigend sowie geruchsneutral und muss daher nur selten gewaschen werden. Einfaches Lüften reicht meistens völlig aus.

Schritt 2: Das perfekte Blocking (Spannen)

Wann ist Blocking wirklich notwendig?


Jetzt folgt die Verwandlung. Beim Spannen bringst du deinen Pullover oder dein Tuch auf die exakten Maße


  • Die Unterlage: Spannmatten sind hierfür der absolute Gamechanger. Die Matten lassen sich wie Puzzleteile für jede Projektgröße zusammenstecken. Das aufgezeichnete Karomuster der Matten von Cocoknits hilft dir, Linien und Bündchen absolut gerade auszurichten.

  • Das Fixieren: Fixiere die Ränder deines Strickstücks mit rostfreien T-Pins oder Spannkämmen, ohne die Fasern zu beschädigen.

  • Trocknen: Lass das Strickstück flach auf den Matten vollständig trocknen. Danach hält es perfekt seine Form. Sehr praktisch ist an dieser Stelle das praktische Gestell des Pop-up-Dryers


Spanne dein Lace-Projekt auf jeden Fall – erst dann kommt das Muster so richtig zur Geltung. Bei allen anderen Projekten ist es kein Muss, kann aber bei der finalen Passform durchaus hilfreich sein bzw. Ränder in die richtige Form bringen.

Schritt 3: Die Langzeitpflege

Damit Du lange Freude an deinem Handmadeprojekt hast


Damit du jahrelang Freude an deinem handgestrickten Unikat hast, gehört auch die regelmäßige Pflege dazu:


  • Aufbürsten: Haarige Garne werden wieder fluffig, wenn du sie vorsichtig aufbürstest.

  • Pilling entfernen: Pilling ist kein Zeichen von schlechter Qualität. Mit einem Hand-Fusselkämmchen kannst du die Knötchen vorsichtig entfernen.

  • Motten vorbeugen: Das Grauen hat einen Namen: Kleidermotten. Sie lieben dunkle, ungestörte Orte sowie den Geruch von getragener Kleidung. Zum Beginn der Sommersaison wasche ich meine komplette Wollkleidung und lege im Schrank Zedernholzkugeln aus. Deren Geruch mögen die Motten ebenso wenig wie den nach Sandelholz – daher versprühe ich regelmäßig den Raumduft von KAELL.




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